Aktuelles
Bewertung des BuWin II
Die drei Vorstände der DGJ haben in einem gemeinsamen Artikel den Bundesbericht für wissenschaftlichen Nachwuchs aufgegriffen und mit besonderem Fokus auf die Juniorprofessur bewertet. Lesen Sie den ganzen Artikel, der am 30.04.2013 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien, hier nach.
Mitgliederversammlung 2013
Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ) findet am 3. April 2013 im Café Leonhardt, Stuttgarter Platz 21, 10627 Berlin um 11 Uhr statt (Google Maps).
Tagesordnung
- Begrüßung durch den Vorstand
- Tätigkeitsbericht des Vorstandes
- Bericht des Kassenwarts
- Genehmigung der Jahresrechnung
- Entlastung des Vorstandes
- Mittelverwendung 2013
- Verschiedenes
DGJ veröffentlich Stellungnahme
Die DGJ hat nun zwei klare Positionen im Rahmen der politischen Diskussion um den wissenschaftlichen Nachwuchs bezogen. Insbesondere wird die Schaffung von vielen Juniorprofessuren ohne eine ähnliche Entwicklung bei den W2-/W3-Professuren kritisiert.
Den genauen Textlaut können Sie hier nachlesen:
RA Abeßer unterstützt die DGJ bei Rechtsberatungen
RA Tobias Abeßer unterstützt den Vorstand der DGJ bei künftigen Rechtsberatungen. Bei komplizierteren Sachverhalten stellen wir auch gerne einen Kontakt her.
Follow Up: Sächsischer Landtag plant, die Stellung des wissenschaftlichen Nachwuchses in zu schwächen
Voraussichtlich am 26. September 2012 will der Sächsische Landtag eine Novelle des Sächsischen Hochschulgesetzes verabschieden. Die geplante Änderung schwächt die Stellung des wissenschaftlichen Nachwuchses, kann aktuell laufende Promotionen behindern und schadet dem Wissenschaftsstandort Deutschland.
Zukünftig sollen in Sachsen Juniorprofessorinnen und -professoren nicht mehr wie bisher mit gleichen Rechten wie die übrigen Professuren Promotionen betreuen dürfen. Als Gutachter müssen künftig zwingend W2/W3/C3/C4-Professoren oder -Professorinnen aus Sachsen beteiligt sein.
Vorkehrungen für laufende Promotionsverfahren werden nicht getroffen. Es ist völlig unklar, was im Falle von Betreuungen durch nichtsächsische Professorinnen geschieht oder wie mit Doktorandinnen und Doktoranden verfahren werden soll, die von Juniorprofessoren als Gutachtern betreut werden.
DGJ kooperiert mit HoF und CHE in Juniorprofessur-Studie
Die Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur (DGJ) nimmt als Kooperationspartner an einer gemeinsamen Studie des Instituts für Hochschulforschung der Universität Halle-Wittenberg (HoF) und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) teil. Das bis Ende 2014 laufende Projekt realisiert eine umfassende vergleichende empirische Analyse der traditionellen und neuen Qualifikationswege zwischen Promotion und Professur.
Analysiert wird, inwiefern bedeutende Unterschiede in der Ausgestaltung der verschiedenen Stellenstrukturen für den Hochschullehrernachwuchs bestehen. Ferner wird erforscht, ob es neue Weichenstellungen an Hochschulen bezüglich der Ausgestaltung der neu berufenen Juniorprofessor(inn)en gibt. Die DGJ wird dabei u.a. Ihre Erfahrung in den Entwurf der Fragebögen einfließen lassen.
Mitgliederversammlung 2012
Auf der Mitgliederversammlung am 30.4.2012 wurde David Gross, Physiker an der Universität Freiburg, in den Vorstand gewählt. Er löst damit Andreas Taubert (Universität Potsdam) ab, der einige Jahre Vorstand der DGJ war. Remigius Bunia dankte Andreas Taubert für seine Arbeit für die Juniorprofessur in Deutschland und begrüßte David Gross im Team.
SWR2 Campus: 10 Jahre Juniorprofessur
Stefan Stieglitz, Vorstand der Deutschen Gesellschaft Juniorprofessur, wurde vom Südwestrundfunk zum aktuellen Stand der Juniorprofessur in Deutschland interviewt.
“Der Aufstieg zum Universitätsprofessor war in Deutschland noch bis vor wenigen Jahren äußerst langwierig und mühsam. Und obendrein höchst risikoreich. Denn: das Studium inklusive Promotion dauert schon mal bis zu 10 Jahre. Für die Habilitation brauchte man oft nochmal so lang. So dass die Bewerber im Schnitt knapp 40 Jahre alt wurden, bis sie auch nur die formalen Voraussetzungen für eine Berufung zum Professor erfüllt haben. Und wer dann nicht zum Zug kam, hatte ein massives Problem. Für den Arbeitsmarkt waren diese Kandidaten oft überqualifiziert, vor allem aber zu alt. Um das zu ändern hat man hierzulande vor 10 Jahren die sogenannte Juniorprofessur geschaffen. Eine Art Abkürzung für die bis dahin unvermeidliche Ochsentour. Welche Erfahrungen man damit bislang gesammelt hat, erfahren Sie von Anja Braun.”
Das gesamte Interview als Audio-Datei können Sie auf der Seite des SWR2 streamen oder herunterladen: SWR2 Interview