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Satzung

§1
Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt nach seiner Eintragung in das Vereinsregister den Namen Deutsche Gesellschaft Juniorprofessur mit dem Zusatz „e.V.“. Sitz des Vereins ist Clausthal-Zellerfeld, Deutschland. Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Vereinszweck

Der Verein ist eine Interessengemeinschaft zur Förderung der Juniorprofessur in Deutschland sowie der Lehre und wissenschaftlicher Forschung von Juniorprofessoren/innen mit dem Ziel diese zu etablieren und zu fördern. Im einzelnen hat sich der Verein folgende Aufgaben gestellt:

  • ideelle und finanzielle Unterstützung der Juniorprofessoren/innen sowie deren Forschung und Lehre.
  • die Förderung der Kommunikation zwischen den Juniorprofessoren untereinander sowie zwischen ihnen und anderen Professoren, Wissenschaftlern, etc.
  • die Förderung von Forschungs-und Entwicklungsvorhaben von Juniorprofessoren/innen -Förderung wissenschaftlicher Arbeiten -Bildung eines Netzwerkes für Juniorprofessoren/innen sowie Erstellen einer Kommunikationsplattform
  • wissenschaftlicher Gedankenaustausch und Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Juniorprofessur
  • Veröffentlichung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen durch gemeinsame Seminare, Kolloquien, Workshops, Tagungen, etc.
  • Unterstützung beim Evaluierungsverfahren

Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, sowie den unter (2) beschriebenen Aufgaben. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Vereinsmitglieder keine Zuwendungen oder sonstige unmittelbare Leistungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sofern sich in der Verfolgung des Vereinszwecks Überschüsse ergeben, sind diese zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben zu verwenden.

§3 Mitgliedschaft

Vereinsmitglied kann jede juristische oder natürliche Person werden. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich einzureichen. Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall der Aufnahme die Satzung an.
Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand durch mehrheitlichen Beschluss. Die Entscheidung bedarf keiner Begründung. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.
Gründungsmitglieder sind: Tom Kirchner, Urs Peuker, Henning Zülch, Petra Huhn, Rene Wilhelm, Lars Frormann, Leif Steuernagel

§4
 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt am Vereinsleben teilzunehmen. Dies tun sie insbesondere durch Teilnahme an Mitgliederversammlungen, Wahlen und Abstimmungen. Jedes Mitglied hat bei Wahlen und Abstimmungen eine Stimme.
Die Mitglieder sind verpflichtet die Belange des Vereins zu wahren und nach ihren Möglichkeiten zu fördern.

§5 Beiträge

Die Beiträge werden durch eine Beitragsordnung geregelt. Sie wird von der Mitgliederversammlung beschlossen und geändert. Soll ein solcher Beschluss gefasst werden, so ist dies als eigener Tagesordnungspunkt im Einladungsschreiben anzugeben. Die Höhe der Beiträge, Zahlungsfristen und -modalitäten sind in der Beitragsordnung geregelt.
Über die Höhe der Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

§6
 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, der durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgt, Ausschluss, Tod oder Verlust eines etwaigen Amtes sowie bei juristischen Personen durch Wegfall der Rechtsfähigkeit.
Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
Der Ausschluss aus dem Verein ist nur aus wichtigem Grund zulässig. Er erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich zuzustellen.
Ein wichtiger Grund für den Ausschluss eines Mitgliedes liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied durch sein Verhalten Zweck und Ansehen des Vereins schwer schädigt oder Tatsachen bekannt werden, die der Aufnahme des Mitglieds in den Verein entgegengestanden hätten, oder das Mitglied mit seinem Jahresbeitrag 6 Wochen im Rückstand und schriftlich unter Fristsetzung zur Beitragszahlung aufgefordert worden ist.
Mit Erlöschen der Mitgliedschaft entfallen alle satzungsgemäßen Rechte des Mitglieds. Seine Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein, insbesondere ausstehende Beitragszahlungen, bleiben unberührt.

§7 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • der Beirat

§8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung dient der Unterrichtung und Aussprache der Mitglieder. Sie beschließt, soweit die Satzung keine abweichenden Regelungen enthält, über die Belange des Vereins. Sie besteht aus den anwesenden Mitgliedern.
Sie beschließt insbesondere über:

  • die Genehmigung der Jahresrechnung
  • die Entlastung des Vorstandes
  • die Wahl des Vorstandes
  • die Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge
  • die Auflösung des Vereins

Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich durchzuführen. Der Vorstand kann die Durchführung weiterer Mitgliedsversammlungen beschließen. Er hat eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes und des Zwecks verlangt.
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von 14 Tagen. Die Frist beginnt am Tage der elektronischen oder postalischen Absendung der Einladung an die jeweils zuletzt bekannte Anschrift der Mitglieder.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Vor Wahlen wählt die Mitgliederversammlung aus Ihren Reihen eine natürliche Person, die nicht bei der Wahl selbst kandidiert, als Versammlungsleiter.

§9 Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus

  • dem Vorstandsvorsitzenden
  • dem stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem Schriftführer und Kassenwart

Mitglieder des Vorstands können nur natürliche, volljährige Personen sein. Sie werden für eine Amtszeit von 2 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Die Wahl ist auf Antrag geheim.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Verein aus, endet zugleich sein Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wählt der Restvorstand aus den Reihen der Vereinsmitglieder ein kommissarisches Vorstandsmitglied. Die kommissarischen Vorstandsmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die ordentlichen Vorstandsmitglieder. Ihre Amtszeit erlischt mit der des ordentlichen Vorstandes.

§10 Beirat

Der Beirat unterstützt den Vorstand bei der Erfüllung des Vereinszwecks und besteht aus mindestens 5 Beiratsmitgliedern. Die Beiräte werden, jeweils für die Dauer von 2 Jahren, vom Vorstand berufen. Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden für 2 Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich. Beiratssitzungen werden vom Vorsitzenden mindestens einmal im Jahr einberufen.
Der Vorsitzende des Vorstands nimmt an den Sitzungen des Beirats mit beratender Stimme teil. Vertretung durch ein anderes Vorstandsmitglied ist bei Verhinderung möglich. Der Beiratsvorsitzende nimmt an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teil.

§11 Vertretungsmacht

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden oder durch den Vorsitzenden und den Schatzmeister oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden und den Schatzmeister jeweils gemeinsam gem. § 26 Abs. 2 BGB vertreten.

§12 Protokollierung von Beschlüssen

Beschlüsse der Vereinsorgane werden in einer Niederschrift festgehalten. Die Niederschrift ist vom Schriftführer und dem Vorsitzenden des Vereins zu unterzeichnen.

§13 Abstimmungen

Bei allen Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit. Kann ein Mitglied an der Mitgliederversammlung nicht teilnehmen, steht es ihm frei, sich durch ein anderes Mitglied vertreten zu lassen. Eine entsprechende Vollmacht ist spätestens zu Beginn der Mitgliederversammlung dem Vorstand zu übergeben.

§14 Wahlen

Alle in dieser Satzung vorgesehenen Wahlen erfolgen auf Antrag geheim. Gewählt ist derjenige, der die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Sollte bei einer Wahl keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erringen findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmenzahlen statt. Gewählt ist derjenige, der in der Stichwahl die relative Mehrheit erhält. Bei Stimmengleichgewicht entscheidet das Los.

§15 Satzungsänderungen

Über Satzungsänderungen beschließt der Vorstand. Satzungsänderungen sind den Mitgliedern zusammen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zuzusenden. Aus der Mitgliederversammlung können Änderungsanträge zu den mit der Einladung versandten Satzungsänderungen gestellt werden.

§16
 Ausschluss vom Stimmrecht

Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites zwischen ihm und dem Verein betrifft.

§17
 Geschäftsführung, Personal

Dem Vorstandsvorsitzenden obliegt die Geschäftsführung des Vereins. Er ist dabei an die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.
Der Vorstand ist berechtigt weiteres Personal zur Bewältigung der Verwaltungsaufgaben gegen Entgelt einzustellen. Der Vorstand beschließt über die Aufgaben und Vollmachten des eingestellten Personals.

§18 Geschäftsordnung, Beschlussfassung

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit.

§19 Auflösung

Die Auflösung des Vereins wird von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen.
Voraussetzung der Auflösung des Vereins ist, dass die Auflösung durch einstimmigen Vorstandsbeschluss oder 50% der Mitglieder des Vereins beantragt worden ist.
Der Auflösungsantrag ist den Mitgliedern schriftlich mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zu übersenden. Die Frist zur Absendung der Einladung beträgt einen Monat bis zum Versammlungstermin.
Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig bei Anwesenheit von ¾ der Vereinsmitglieder. Der Auflösungsbeschluss erfordert eine Mehrheit von ¾ der Stimmen der anwesenden Mitglieder.
Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, ergeht eine erneute schriftliche Einladung zu einer neuen Versammlung. Diese ist beschlussfähig unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

§20 Anfall des Vereinsvermögens

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V., Kennedyallee 40, 53175 Bonn, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§21 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde am 19.12.2003 durch die Gründungsmitglieder angenommen und ist durch Eintragung beim Amtsgericht Clausthal-Zellerfeld unter der Registernummer VR 2309 am 25.02.2004 in Kraft getreten. Ab dem 01.08.2005 wird der Verein unter der Registernummer VR 170293 des Amtsgerichts Braunschweig geführt. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlungen vom 22.03.2007, 25.03.2008 und 30.04.2012 geändert.